Gemeinsam.Sicher in Österreich

Aktuelle Herausforderungen haben viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert und das, obwohl die objektive Sicherheit gestiegen ist. Die Menschen brauchen einen Ansprechpartner, an den sie sich wenden können. Diesem Anspruch soll die Polizei gerecht werden. Polizeierfolg bedeutet daher, nicht ausschließlich auf repressive Belange den Fokus zu richten, sondern vielmehr, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung nachhaltig zu steigern.

Ein international erprobter Weg, das subjektive Sicherheitsgefühl zu heben, ist  eine Intensivierung der Bürgerbeteiligung. Mit der Initiative GEMEINSAM.SICHER in Österreich will das Bundesministerium für Inneres die Bürgerbeteiligung als Sicherheitspartnerschaft in der österreichischen Polizei dauerhaft einrichten. Dabei stehen die Nähe der Polizei zu den Bürgerinnen und Bürgern und die gemeinsame Gestaltung der Sicherheit im Mittelpunkt.

Zu diesem Zweck werden erstmals Organisationsstrukturen innerhalb und außerhalb der Polizei zur langfristigen Gewährleistung von Sicherheitspartnerschaften geschaffen. Im Rahmen eines standardisierten Vorgehens sucht die Polizei Sicherheitspartnerinnen und Sicherheitspartner in den Gemeinden.

Sicherheitspartnerinnen und Sicherheitspartner sind Privatpersonen oder Verantwortliche aus Organisationen außerhalb der Polizei, die Interesse am Mitwirken und Mitgestalten von Sicherheit haben und der Polizei dafür freiwillig zur Verfügung stehen. Jeder, der gemeinsam mit der Polizei an Problemlösungen in Sicherheitsfragen mitwirkt, kann sich damit als Sicherheitspartner fühlen. Sicherheitspartner sind achtsam im Hinblick auf sicherheitsrelevante Anliegen der Bevölkerung und Multiplikatoren zwischen Bevölkerung und Polizei. Sicherheitspartner leiten Anliegen der  Bevölkerung an die Sicherheitsbeauftragten weiter (Sicherheitsbeauftragte sind die Ansprechpartner auf den örtlich zuständigen Polizeiinspektionen). Umgekehrt transportieren sie öffentliche, sicherheitsrelevante Informationen (keine personsbezogenen oder der Amtsverschwiegenheit unterliegende Daten) von den Sicherheitsbeauftragten an die Bevölkerung weiter (z.B. Folder und Tipps im Bereich Prävention etc.). Dabei sollen auch Menschen erreicht werden, die normalerweise nur wenig oder keinen Kontakt zur Polizei und ihren Informationen haben.

 

Sollten Sie Interesse an diesen Aufgaben haben, dann wenden sie sich an die

 

Polizeiinspektion Pernitz, Tel.: 059133/3379

 

Dort steht Ihnen als Ansprechpartner Abteilungsinspektor KROJER

 

als Sicherheitsbeauftragter zur Verfügung.